Archiv der Kategorie: Nähen

[6K12B] Der Maiblock „Dutchman’s Puzzle“

Dutchman’s Puzzle heißt der Maiblock. Und die Anleitung gibt es hier bei greenfietsen!

Was auf den ersten Blick so einfach aussieht wie diese Aneinanderreihung von acht Flying Geese birgt doch einige Tücken im Detail. Und so ist es auch schon fast wieder Juni und juhu – die Zeit bis zum nächsten Block ist nicht mehr weit.

Der Zuschnitt liegt hier seit drei Wochen, das hab ich voller Elan ganz am Anfang des Monats erledigt. Wieder zwei Blöcke, wieder einmal bunt und einmal schwarz-weiss. Anschließend fehlte mir die Zeit, und die Lust, und überhaupt! Und es war noch so viel anderes zu tun, ein Wochenende mit den Mädels an der See, ein großer Kita-Flohmarkt der organisiert werden musste…. egal – hier mal die Bilder vom Nähen. Macht sich auch recht hübsch als bunte flatterige Wimpel!

Und fast hätte ich schon wieder vergessen wie denn mein Muster aussehen sollte. Beim Legen war es aber klar – natürlich gehören die grauen Dreiecke nach außen und die bunten nach innen! Andersrum sieht es komisch aus.

Aus den Resten hab ich wie gewohnt Halfsquaretrianges fabriziert, die muss ich irgendwann mal bei Gelegenheit (also nie) noch zurechtschneiden auf 2,5 Inch. Damit kann man ja wirklich ganz viel anstellen. Vielleicht kommen die am Ende auch noch in irgendeiner Form rein in den Quilt.

Und hier sind sie, die beiden Mai-Blöcke. Ich finde beide echt hübsch, aber trotzdem – das war nicht meins. Und irritierender weise sind die auch beide viel zu klein geworden. Der bunte Block misst nur 11,5 Inch und der schwarzweiße Block 12 Inch. Da werde ich dann wohl beim endgültigen Fertigstellen des Quilts dann ein paar Streifen einfügen müssen. Irgendwo hab ich geschlampt. Muss man ja mal so sagen!

Patchwork-Loop im April

Die Restekiste, ein leidiges Thema bei mir (wie wohl bei jedem, der näht). Ich bin da ein kleiner Stoff-Messie, könnte ich ja noch brauchen, vielleicht für ne Applikation? Who knows….

Wenn das Ding aber übervoll ist und der Deckel nicht mehr zu geht besteht Handlungsbedarf! Also hab ich das Ganze nach Farben sortiert. Blaugrau war ne ganze Menge da.

In gleichbreite Stücke geschnitten sieht das doch schon viel ordentlicher aus! Hier mal sowohl blaugrau als auch türkis.

Normal rechts auf rechts zusammennähen kann man machen, sieht aber auch ein bisschen langweilig aus. Hier wäre jetzt eine Coverlock großartig. Alternativ auch eine Overlock-Maschine. Hab ich aber beides nicht, muss also auch mit der normalen Nähmaschine gehen.

Mit dem Fake-Overlock-Stich meiner Nähmaschine habe ich also zunächst eine lange Bahn links auf links zusammengenäht. Mit einer Kontrastfarbe – Orange – Komplementärfarben gehen immer gut!

Da so allerdings die Nähte doch sehr hervorstehen bin ich anschließend nochmal mit einem Zickzackstich drübergegangen. Nun liegt das Ganze schön flach und ordentlich aufgerollt. Das Schöne an einem Loop ist ja auch, dass es nicht ganz so dramatisch ist, wenn es nicht ganz grade wird. Der kruschelt sich ja hinterher eh um den Hals rum. Auch auf den Fadenlauf muss man da nicht ganz so genau achten.

Insgesamt braucht man für einen Loop in Erwachsenen-Größe ein ca. 1,50×70 cm großes Stoffstück. Die lange Rolle habe ich also in 150 cm lange Stücke geschnitten und wieder zusammengenäht, ergänzt mit einem dunkelblauen Sweat, damit ich auf die richtige Breite komme.
Hier auch mal wieder rechts auf rechts zusammengenäht, das wird sonst echt arg dick an den Kreuzungspunkten und geht nicht mehr gut durch die Maschine durch. Kontraste habe ich auch so genug.

An den Längsseiten wird das Stoffstück nun zusammengenäht, so dass ein langer Schlauch entsteht.

Wie genau dann daraus ein Loop wird, dafür gibt es unzählige Tutorials, zum Beispiel hier bei Mamahoch2. Mein Loop ist nun fertig und genauso cool und kuschelig geworden wie ich mir das vorgestellt habe.

Die nächsten beiden Patchwork-Loops sind schon in der Vorbereitung, einmal in türkis-grau und einmal in schwarz-bunt. Aber die gibt es ein anderes Mal, jetzt laufen hier wieder die Ostervorbereitungen!

Und damit ab zu dem Jahres-Sew-Along von Fräulein An, da lautet das Aprilthema „gut beTucht“. So ein Zufall 😉

 

Mein Lieblingshoodie im März

Beim großen Jahres-Sew-Along von Fräulein An dreht sich im März alles um Hoodies. Oder wie wir früher, damals, gesagt haben – Kapuzenpullis! Da mach ich mal wieder mit, auch wenn es bis zum Ende des Monats gedauert hat. Irgendwie kommt man ja mal wieder zu nüscht!

Der Stoff war schon gut abgelagert. Als ich den gesehen habe hatte ich sofort dieses „habenwollen“-Gefühl und wusste auch schon dass ich mir daraus mal nen Hoodie nähen würde. Als ich den dann aber vor drei Wochen hier ausgebreitet habe um zuzuschneiden, da wirkte das Ganze nun eher ein wenig bieder… und als auch noch der Mann fragte ob ich mir denn nun eine Küchenschürze nähen wollte…. da war irgendwie schon wieder die Luft raus. Doof, dabei hatte ich mich doch so auf genau diesen Stoff gefreut.

Auf Facebook hatte ich dann zufällig ein Bild gesehen, gleicher Stoff – anderer Schnitt, sah sehr cool aus. Also habe ich fertig zugeschnitten, das Ganze dann noch mit senffarbenem Jersey fürs Innenfutter der Kapuze und der Taschen ergänzt und da ist er – mein Lieblingshoodie!

Schnittmuster: Lynn von Pattydoo
Material: Just Paisley Sommersweat von Hamburger Liebe, senfgelber Jersey, gelbes Leder, gelbe Kordel, schwarzes Bündchen

Und hier noch ein paar Details:

Tja, und weil leider nicht alles so glatt läuft wie ich das gern hätte wäre ein passender Untertitel für diesen Blogpost auch „… und wie ich auf den letzten Metern nochmal alles richtig verkackt habe!“ Ich wollte nämlich das Ganze gern noch mit passendem gelben Leder aufwerten. Als Verstärkung unter den Ösen hat das auch recht gut geklappt. Auch das Reinhämmern der Ösen lief mal richtig gut, Als ich aber dann auch noch die seitlichen Eingriffstaschen mit Leder verzieren wollte ging plötzlich gar nichts mehr. Ich vermute mal, es lag an der Nadel, vielleicht die falsche Stärke. Wer weiß das schon. Ich nehms mit Humor und mag den Hoodie trotzdem total gern. Der ist nämlich sehr bequem und außerdem suche ich eh noch nach einer passenden dicken Kordel für die Kaputze. Das dicke gelbe Band ist erst mal nur eine Notlösung! Vermutlich dann eine Dauerlösung, so wie das mit Notlösungen so ist.

[DIY] Faschingskostüm „Pinke Hexe“

Immer wieder im Februar steht auch der Fasching vor der Tür. Und auch wenn ich selbst bekennender Faschingsmuffel bin, so ist das Junimädchen doch voller Vorfreude. Irritierenderweise will sie tatsächlich nicht Elsa sein. Und auch nicht Anna. Huch huch, aber das kommt mir sehr gelegen. Hier ist mittlerweile eh deutlich zu viel Eiskönigin im Haus.

Dieses Jahr will das Junimädchen eine Hexe sein (letztes Jahr Zauberer)! Und da man ja mit bald fünf Jahren auch mitmachen kann haben wir zusammen gebastelt!

Der Hexenrock besteht aus einem breiten Gummiband, dass wir passend zum Hüftumfang zusammengenäht haben. Ohne Nähmaschine macht ihr einfach einen Knoten, hält auch. Aus Tüll in pink, hellblau und flieder (Farben selbst ausgesucht) haben wir mit einfachen Schlaufen jede Menge Bänder angeknotet. Teufelszeug dieser Tüll, hui! Aber die Farbkombi gefällt mir echt gut, obwohl ich das so nie ausgesucht hätte.
Mit schwarzem Shirt und dunkler bzw. pinker Strumpfhose sieht das auch so schon richtig cool aus.

 

 

Beim Hexenumhang mag ich im Kita-Alter keine Bindebänder am Hals. Da ist mir persönlich die Strangulationsgefahr einfach zu groß. Also habe ich fix einen Poncho genäht. Vorlage ist das Cosy Cape von Pattydoo.

Das Schnittmuster gibt’s kostenlos. Ich habe das Hinterteil etwas verlängert, das Vorderteil verkürzt und jeweils hinten und vorne Zacken geschnitten. Am Halsausschnitt hält Bündchenstoff den Poncho zusammen. An den Ärmelöffnungen gibt pinkes Schrägband einen netten Kontrast. Die Zacken habe ich einfach mit Zickzackstich versäubert. Wer es noch schicker haben will nimmt auch hier Schrägband. Fertig ist der Hexenumhang. Nach Fasching wandert der mit dem Rock zusammen in die Verkleidungskiste!

Ohne Nähmaschine nehmt ihr einen nicht-fransenden Stoff (z.B. Jersey) und schneidet einen Kreis aus. Kreisdurchmesser gleich Länge des Umhangs. Auch hier könnt ihr Fransen oder Zacken nach Belieben schneiden. Bei Jersey kann man die Fransen auch noch schick ein bisschen in der Länge dehnen. In die Mitte dann ein Loch für den Kopf (nicht zu groß) und evtl. seitlich daneben noch zwei Ärmelöffnungen.

 

 

Der Hexenhut besteht aus je einem Viertelkreis schwarzem Stoff für innen und außen. Kreisdurchmesser gleich Länge der Spitze.  Damit der Hut schönen Stand hat müsst ihr den auf jeden Fall noch verstärken. Ich hatte hier noch ein schwarzes Tischset aus Stoff was wir nie benutzt haben. Das war schön dick gefüttert. Den einen Viertelkreis mit der verstärken und beide jeweils separat an den langen Seiten zusammennähen, beim Innenstoff eine Wendeöffnung lassen.  Rechts auf rechts zusammennähen, wenden, Wendeöffnung schließen und hoffen dass es dem Kind passt 😉 Ich habe oben noch ein paar Tüllstreifen (Teufelszeug, sagte ich das schon?) mit eingenäht.

 

 

Leider war das tolle Tischset dann im Praxistest deutlich zu steif, der Hut hielt einfach nicht auf dem Kopf. Also habe ich alles wieder aufgetrennt, das Tischset entfernt und dann durch lila Kunstleder als Verstärkung ersetzt. Das lag hier noch in der Restekiste, hatte ich mal gekauft und hat mich von der Qualität so gar nicht überzeugt. Zum Füttern des Hexenhuts aber ideal. Eine Krempe habe ich dem Hut dann auch noch genäht. Wenn schon denn schon.

Ohne Nähmaschine könnt ihr den Hut auch aus schwarzer Pappe basteln. Dann evtl. mit einem Gummiband versehen damit er nicht vom Kopf rutscht.

Hexe fertig, Kind glücklich! Und nach Fasching wandert das Kostüm mit in die Verkleidungskiste. Der Rock passt ewig dank des Gummibands! Vielleicht mag das Augustbaby in vier Jahren ja auch eine Hexe sein. Wir werden es sehen.

Falls ihr das nachbastelt freue ich mich über Bilder. Gern auch per Mail. Wenn ihr wollt stelle ich eure Werke gern auch hier mit Verlinkung zu eurem Blog (falls vorhanden) online.

Oceaniss‘ Tochter ist übrigens auch eine pinke Hexe. Schaut mal bei ihr vorbei: Pinke Hexe!

Und ganz auf die letzte Minute verlinke ich den Beitrag noch beim Karnevals Sew Along von Malamü!

Helau!

[6K12B] Der Februarblock „Churn Dash“

Neuer Monat, neuer Patchworkblock. Bei Ellis&Higgs gibt es das Tutorial für den „Churn Dash“. Wieder ein traditionelles Patchworkmuster aus Amerika. Dieser Block ist verhältnismäßig einfach zu nähen, sieht aber trotzdem gut aus und bietet eine ganze Menge an Variationsmöglichkeiten!

Wie auch im Januar mache ich wieder zwei Varianten. Einmal bunt mit dem Monsterstoff im Mittelpunkt und einmal schwarz-weiß. Sollte mir irgendwann im Laufe des Jahres die Puste ausgehen passen auch beide Varianten in einem Quilt zusammen.

Beim Zuschnitt taste ich mich langsam ans Thema Genauigkeit heran und versuche auch auf den Musterverlauf zu achten, wird besser.

 

Die beiden langen Streifen habe ich jeweils zusammengenäht und dann in zwei Teile geschnitten. Daraus ergeben sich die mittleren Außenteile. Aus den beiden großen Vierecken werden jeweils vier Halfsquaretriangles. Dazu werden diese zunächst rechts auf rechts an allen vier Seiten zusammengenäht und wieder diagonal in vier Teile geteilt. Hier gibt es keine Reste, die ich noch zu kleineren Halfsquaretriangles verarbeiten könnte. Aber dafür habe ich jetzt vier verschiedene Möglichkeiten aus den neun Teilen den Block zusammenzusetzen! Aaaaaaaahhhhhh! Die sehen irgendwie alle gut aus…

 

Im Endeffekt habe ich mich dann wie auch im Januar dazu entschieden das eigentliche Motiv aus den gemusterten Stoffen zu patchen. Der Hintergrund ist bei allen Motiven grau. Beim schwarz-weißen Block passen die Ecken nahezu perfekt zusammen, und auch beim Musterverlauf… muss ich mich mal selbst loben. Der bunte Block ist ein ganz winziges bisschen schlampiger genäht, auf den Fotos fällt das aber gar nicht auf und auch in der fertigen Decke wird es niemand außer mir bemerken. Auch hier, der Musterverlauf… es lohnt sich definitiv da ein bisschen mehr Stoff für einzuplanen.

 

Und hier alle vier bisherigen Blöcke zusammen. Passt auch gut für eine große Decke.

Es hat wie immer Spaß gemacht! Wann ist nochmal März? Morgen??

Projekt: Resteverwertung

Wir haben zwei Kinderzimmer. Eins für das Junimädchen und eins für das Augustbaby. Zumindest theoretisch hätten wir das, würde nicht im zweiten Kinderzimmer noch allerhand stehen, was da so gar nicht hingehört. Unter anderem meine Nähmaschine inkl. sämtlichem Zubehör. Und da wir lange Zeit nicht wussten, das das Junimädchen nochmal große Schwester wird, habe ich mich da auch entsprechend ausgebreitet. Und Stoffreste gesammelt. War ja Platz! Das wird aber irgendwann dieses Jahr anders und so muss ich langsam aber sicher die Rest entweder wegwerfen (Neeeeiiiiin!!) oder verwerten.

Aus den Baumwoll-Webware-Resten habe ich angefangen Half-Square-Triangles (kurz HST) zu nähen. Das sind kleine Stoffquadrate die jeweils aus zwei Dreiecken bestehen. Dafür gibt es verschiedene Methoden. Relativ einfach geht das indem man zunächst größere Stoffquadrate schneidet und diese dann jeweils zu zweit rechts auf rechts an allen vier Kanten aufeinandernäht.

Die zusammengenähten doppelten Quadrate schneidet man anschließend diagonal zu vier doppelten Dreiecken. Und wenn diese dann schön auseinandergebügelt sind hat man fertige HST, die man nur noch auf die richtige Größe trimmen muss. Meine HST sind jeweils 2 Inch groß. Das sind ca. 5 cm.

Bislang habe ich gut 200 davon geschafft. Für das Projekt, das mir im Kopf herumschwirrt benötige ich allerdings knapp 2.000 davon. Das wird lustig. Was das genau wird? Bleibt spannend. Ich weiß es, sonst niemand. Wenn ihr das auch wissen wollt, bleibt dabei, ich werde regelmäßige Updates posten, versprochen! Hie schon mal ein bisschen nach Farbe sortiert. Das hellgrüne ist übrigens ein altes aussortiertes Hemd des Mannes!

Spaziergang im Schnee

Es hat geschneit. Alles ist weiß. Und dazu ist die Luft trocken. Das perfekte Wetter für einen schönen Schneespaziergang mit dem Augustbaby. Die ersten vier Monate hat sie den Kinderwagen komplett boykottiert, ein absolutes Tragebaby. Und das wo ich doch so eine schöne Kinderwagentasche genäht habe. Recycled (bzw. upcycled nennt man das wohl eher) aus alten Jeans vom Mann und mir. Nach dem Schnittmuster Easybag von Schnabelina.

(Für Taschenfotos bitte weiter unten gucken.)

Und da das Augustbaby ja nun seine Abneigung gegen den Kinderwagen aufgegeben hat, haben wir uns warm eingepackt und sind raus. Der Fotoapparat musste mit.

Und auch die Kinderwagentasche macht sich richtig gut im Praxistest. Mit kleinen Karabinerhaken ist sie schnell am Kinderwagen angebracht und dank Schultergurt kann ich sie auch so benutzen.

Fotoshootings im Schnee machen Spaß. Ich hoffe wir haben noch länger etwas weißes Winterwetter. Auch wenn das Kinderwagenfahren dann doch etwas eingeschränkt ist.

Und da heute praktischerweise Dienstag ist geht dieser Post mit zum Creadienstag und zu „old jeans new bag“!

Und falls irgendwer alte Jeans rumliegen hat – nicht wegwerfen, ich nehme die gern!

[6K12B] Der Januarblock „Rolling Stone“

Der Januarblock heißt „Rolling Stone“. Woher der Name kommt könnt ihr bei Dorthe auf lalala-patchwork.de lesen. Was auf den ersten Blick so einfach aussieht war doch eine kleine Herausforderung. Es fing mit der Auswahl der Stoffe an.  Vielleicht hätte ich doch weniger nehmen sollen, ich konnte mich einfach nicht entscheiden.

Klar war, dass ich einen der Grautöne als Hintergrund nehme.  Sehr geholfen hat mir das Junimädchen und suchte zielsicher natürlich den Monsterstoff aus, und dann noch den mit dem bunten Punkten, und blau! Perfekt.

Ich wollte allerdings auch noch die schwarz-weiß gemusterten Stoffe verarbeiten und so war die Entscheidung schnell getroffen – werden es halt zwei Blöcke. Vielleicht schaffe ich ja jeden Monat zwei, dann wird es entweder eine richtig große Decke oder zwei Decken. Die Option lasse ich mir mal offen.

Das Zuschneiden ging dank neuem Lineal und neuen Klingen für den Rollschneider relativ fix. Ich habe mich tatsächlich bemüht, so genau wie möglich zu schneiden!

Genäht habe ich in Etappen, zuerst die insgesamt acht Eckquadrate für beide Blöcke, anschließend die Seitenteile aneinander und wieder auseinander. Gut feststecken hilft übrigens. Langsam nähen auch. Um genau einen viertel Inch Nahtzugabe zu erhalten habe ich bei meiner Maschine einfach die Nadelposition verstellt. So habe ich mir die Anschaffung eines speziellen Nähfußes erspart.

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Die kleinen Eckschnipsel sammele ich. Erstens kann ich eh keine Stoffreste wegwerfen und zweitens fällt mir dazu bestimmt noch was ein. Mit einer Diagonalen sehen die Ecken auch ziemlich spannend aus. Beim Zuschnitt für die Seitenteile des schwarz-weißen Musters habe ich tatsächlich auf den Verlauf der Dreiecke geachtet.  Hätte ich bei den gepunkteten Ecken auch mal machen sollen. Beim nächsten Mal.

Und dann lagen da jeweils neun Teile vor mir die „nur“ noch verbunden werden mussten. Für das erste Mal bin ich schon sehr zufrieden. Auch wenn hier und da sich die Ecken nicht 100prozentig genau treffen.

 

 

Ich hätte sicher hier und da noch genauer arbeiten können oder müssen aber das wird beim fertigen Quilt außer mir wohl niemandem auffallen. Und es muss ja auch noch Steigerungspotential geben übers Jahr.

Gier sind sie also, meine beiden Januar Rolling Stones!  

Und die Eckschnipsel habe ich noch zu sogenannten HSTs (Halfsquaretriangles) zusammengenäht und auf jeweils 1,5 Inch Kantenlänge getrimmt. Die bewahre ich jetzt mal auf und lasse mich inspirieren! Vielleicht verarbeite ich die noch mit in der Decke bzw. den Decken. Oder dem Junimädchen fällt spontan ein, dass Püppi auch noch eine Decke braucht, oder ich mache noch ein Kissen aus den Resten. Ich gucke mal, was da übers Jahr gesehen so anfällt.

Ich bin schon sehr gespannt auf dem Februarblock und sage hier erst mal herzlichen Dank für die tolle Anleitung! Wenn das so weitergeht wird das ein sehr schönes Patchwork-Jahr!

[6K12B] Meine Stoffauswahl

Es geht weiter mit dem Quiltprojekt „6 Köpfe – 12 Blöcke“. Ich werde die Beiträge dazu zukünftig der Übersichtlichkeit halber im Titel  immer mit [6K12B] kennzeichnen. Nur falls ihr euch gewundert habt was dieses kryptische Kürzel soll.

Eine Schneidematte und einen Rollschneider hatte ich schon, die Schneidematte hat auf der Rückseite sogar eine Inch-Einteilung. Das fand ich bislang immer unnötig. In Zukunft wird das bestimmt nützlich sein. Und jetzt ist auch mein Inch-Lineal da. Ich habe mich für eins von Prym/Omnigrip entschieden. Auf der Rückseite ist es leicht genoppt, so dass es auf dem Stoff nicht rutschen soll. Ich bin gespannt.

Die Stoffe habe ich bei Buttinette bestellt. Einmal ein buntes Paket mit Stoffzuschnitten „Monsterparty“ in türkis-gelb-grün-Tönen. Das Junimädchen war sofort von dem Monsterstoff begeistert. Eigentlich wollte ich den nicht benutzen, ich denke jetzt muss er wohl doch mit rein. Soll schließlich eine Decke für uns alle werden. So zumindest der Plan. Bislang. Wobei Pläne dazu da sind über den Haufen geworfen zu werden.

Zusätzlich habe ich dann noch zwei verschiedene Grautöne bestellt um ein wenig Ruhe in den Quilt zu bekommen und drei Stoffe mit schwarz-weißen Mustern. Die Dreiecke wiederholen sich in dem bunten Stoff, damit kann ich mir sehr spannende Blöcke vorstellen.

Die Stoffe sollten auf jeden Fall für alle Blöcke ausreichend sein, eventuell reicht es sogar auch für die Zwischenstreifen. Wobei das noch eine ganze Weile Zeit hat.

Die Stoffe habe ich mit Farbfangtüchern vorgewaschen und war ziemlich erstaunt, dass sich gar keine Farbe in den Tüchern gefangen hat. Scheint gut zu sein. Gebügelt sind die Stoffe auch schon, vielleicht schaffe ich morgen den Zuschnitt und kann mich dann ans Nähen machen!

Beim dem Thema Stoffe vorwaschen scheiden sich die Geister. Hier gibt es einen interessanten Artikel über den Sinn- und Unsinn des Vorwaschens. Ich wasche prinzipiell alle Stoffe nach dem Kauf, und Webware aus Baumwolle bügel ich sogar glatt.

Aaaaaaah, ich würde so gern sofort loslegen, aber jetzt wartet die Familie auf mich 🙂

Da mach ich auch mit: 12 Themen 12 Kleidungsstücke – Der Jahres-Sew-Along

Und weil ich keine halben Sachen mache, möchte ich neben dem Quilt-A-Long auch noch bei diesem Jahres Sew-A-Long teilnehmen. Jeden Monat ein Teil für mich (und nicht nur für die beiden Mädchen) nähen klingt toll. Hoffentlich inspirieren mich die Monatsthemen zu neuen Schnittmustern abseits meiner All-Time-Favourites die ich mittlerweile im Schlaf nähen kann.

Das Januarthema lautet „mein Basicteil„. Klingt einfach, ist es aber doch wieder nicht. Basicteile sind für mich die simplen gekauften einfarbigen Shirts oder Leggings, die ich dann mit farbenfrohem, selbstgenähtem kombiniert habe. Und nun soll ich ein Basicteil selbst nähen?

Auf Facebook wird grade der Jerseyrock von Mrs. Schablona rauf und runter genäht. Der ist einfach, da er tatsächlich nur aus drei Rechtecken und einem Bündchen besteht und doch durch die Raffung an der Seite nicht langweilig.

Im Stoffregal war noch ein halber Meter blauer Jersey mit dezentem schwarzen Muster und schwarzes Bündchen – also los.

Hier präsentiere ich euch also nun „mein Basicteil“ im Januar! Vielen Dank liebe Rebecca für die Fotos!

Kann man ganz toll mit schwarzen Leggings, Shirt und Blazer kombinieren. Passt das Innenfutter meines Blazers nicht perfekt zum Rock? Geht so auch gut fürs Büro. Kann man im Sommer aber sicher auch ohne Leggings tragen, wenn denn die Beine mal ein bisschen Farbe bekommen haben. Oder mit Top, mit Langarmshirt und und und. Ein echtes Basicteil eben.

Praktischerweise ist heute Donnerstag. Da mach ich doch bei RUMS gleich auch noch mit!