Taschen braucht die Frau!

Taschen braucht die Frau! Handtaschen im Besonderen!

Im letzten Sommer, ziemlich hochschwanger hatte ich etwas Zeit. Und da ich schon länger mit der Schnabelina Bag geliebäugelt hatte war das das perfekte Projekt. Das Schnittmuster gibt es kostenlos bei Schnabelina im Blog.

Insgeheim dachte ich mir auch, dass das Augustbaby bestimmt pünktlich kommt, wenn ich mir noch so ein relativ kompliziertes Nähprojekt vornehme. Und da das Thema Entrümplung bzw. Upcycling hier ja nach wie vor sehr präsent ist habe ich gleich mal alte Hosen verwertet. Die hatte die Oma der beiden Mädels aussortiert. Wegwerfen wäre echt schade gewesen, ein schöner ziemlich hochwertiger Wollstoff mit Karomuster und diverse Jeans. Und meine Figur ist dezent anders als die der Oma! Das würde lustig aussehen.

Erst mal die Schnabelina Bag in Mini, das ist die kleinste Größe. Bis auf das Vlies zur Verstärkung und das Gurtband habe ich nichts neu gekauft sondern alles aus dem Fundus verwendet.
Außen ist auf der einen Seite eine runde, aufgesetzte Außentasche und auf der anderen Seite eine schmale, aufgesetzte Außentasche und eine Einschubtasche dahinter versteckt. Durch das Zip-It-Seitenteil bekommt die Tasche bei Bedarf sogar noch mehr Volumen!
Getragen werden kann die Tasche entweder an den aus Gurtband fest angebrachten Henkeln oder mit einem Schultergurt, den ich ggf. nochmal nähen müsste.

   

Innen gibt es sowohl eine Reißverschlusstasche als auch Unterteilungen an der anderen Seite. Zusätzlich kann ein Karabinerhaken mit einem Schlüssel oder ähnlichem an einen D-Ring angeklipst werden. Das finde ich immer recht praktisch.

 

Tasche fertig, Augustbaby denkt nicht daran den gemütlichen Bauch zu verlassen. So war das aber nicht geplant. Folglich mussten härtere Geschütze aufgefahren werden: die Schnabelina Bag in Small. Diesesmal in Braunbeige mit pinken Akzenten. Die Stoffe sind wieder recyclete Hosen der Oma. Hier habe ich das Innenfutter und das pinke Gurtband gekauft. Das Paspelband ist selbst gemacht.

Und juhu, die Tasche ist dann auch nicht mehr fertig geworden. Da wollte das Augustbaby dann doch vorher raus.

Bis vor wenigen Tagen lagen hier die beiden fertigen Außenteile und die restlichen Schnittteile herum. Nichts Halbes, nichts Ganzes.

Auch diese Tasche wird von der Machart wie die kleine. Außentaschen, Innentaschen – das hat sich bewährt. Hier auch nochmal einen Blick ins Innere der Außentasche. Das weiße ist das Vlies zur Verstärkung. Die Tasche soll ja auch schönen Stand haben und nicht in sich zusammenfallen.

 

Und jetzt habe ich zwei Taschen. in die braune Tasche passt richtig gut was rein. Die kann ich mir gut zum Einkaufen vorstellen.

Übrigens – die kleine Tasche war für mich perfekt für den Kreissaal. Passte perfekt alles vom Schokoriegel über CDs, Brille, Buch und Papiere rein.

 

Fazit: Ja, es ist definitiv ein aufwändigeres Nähprojekt und sicher nichts, was ein blutiger Anfänger schafft. Es ist aber mit ein bisschen Erfahrung durchaus sehr gut machbar, besonders auch auf Grund der richtig guten und detaillierten Anleitung. Wenn man sich daran hält klappt das prima. Und das alles noch komplett kostenlos. Ich sage auf diesem Wege herzlichen Dank. Vielleicht nähe ich irgendwann auch nochmal die richtig große Tasche!

Auf Facebook gibt es übrigens eine Gruppe in der diese Tasche gemeinsam genäht wird. Wer sich alleine nicht traut ist da gut aufgehoben: „Schnabelina gemeinsam nähen 1.0“

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Über Ina

Ich heiße Ina und wohne mit meiner Familie kurz vor den Toren von Hamburg in Niedersachsen. Hier wuseln seit 2012 noch das Junimädchen und seit 2016 das Augustbaby rum. Damit sind wir zu viert und komplett.

Ein Gedanke zu „Taschen braucht die Frau!

  1. Sonja

    Wow, die sind echt super schön geworden und stehe auch noch auf meiner to sew Liste. Mal schauen, wann ich den Mut und die Zeit habe, mich da ran zu trauen.
    LG Sonja

    Antworten

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