Muffins für das Augustbaby

Heute gab es Muffins als Nachtisch. Das Augustbaby fand die richtig lecker und auch dem Junimädchen hat es geschmeckt!

Und jetzt ihr alle: „Moment mal, Muffins? Das Augustbaby ist doch grade mal ein knappes halbes Jahr alt? Waaaas, was bist du denn für ne Mutter??“

Ne richtig gute Mutter bin ich! Jawoll! Die Muffins habe ich nämlich extra und speziell für das Augustbaby gebacken. Die sind zuckerfrei und eine tolle Nachtisch-Idee für Babys und Minikinder! Und ich verrate euch sogar das Rezept.

Ursprünglich sind diese Muffins allerdings aus Versehen entstanden. Im letzten Sommer wollte das Junimädchen gern zum Geburtstag Muffins mit in die Kita nehmen. Mit Maaaatis drauf! Doch schon beim Backen war mir so als hätte ich etwas vergessen. Die Muffins sahen auch ein bisschen anders als gewohnt aus. Und schmeckten auch irgendwie anders. Irgendwie nach nichts. Und da stand er, der Zucker. Eine volle Tüte. Zu diesem Zeitpunkt war neu backen definitiv nicht mehr drin, und so haben wir damals den Mangel an Zucker in den Muffins mit Smarties on top wieder ausgeglichen. Den Kita-Kindern hat es geschmeckt und das ist ja bekanntlich die Hauptsache.

Wer meinen Instagram-Account verfolgt hat mitbekommen, dass wir beim Augustbaby BLW ausprobieren. BLW ist die Abkürzung für Baby-Led Weaning und eine Beikosteinführung ohne Brei. Das Baby bekommt hier von Anfang an Fingerfood und darf sich selbst bedienen. Es wird nicht gefüttert. Die Nährstoffe kommen am Anfang und noch eine ganze Weile (fast) ausschließlich über die Muttermilch bzw. Pre-Milch falls nicht gestillt wird. Angeblich sollen die Babys dann leichter und besser essen lernen. Wir finden es spannend und es klappt richtig gut.

Jetzt essen wir am Wochenende ja gern mal ein Stück Kuchen. Jedoch ist Zuckerkram auch bei BLW-Babys definitiv nicht gesund und so habe ich die „Zuckerfrei aus Versehen“-Muffins nochmal in voller Absicht gebacken.

Ihr braucht:

  • 250g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 Ei
  • 80 ml Pflanzenöl
  • 250 ml Milch

Die Zutaten gut im Mixer verrühren und in kleine Muffinförmchen füllen. Ich habe hier 24 Mini Muffinsförmchen aus Silikon, dafür reicht die Teigmenge perfekt. Bei 160 Grad Umluft ca. 12 Minuten im Ofen backen. Da ich eigentlich immer vergesse den Ofen vorzuheizen könnt ihr euch das hier auch sparen. Macht zwischendurch mal eine Garprobe mit einem Holzstäbchen.

Achtung: Die Muffins sehen etwas gewöhnungsbedürftig aus, die werden nicht dunkel sondern bleiben so hell wie der Ausgangsteig. Das liegt am fehlenden Zucker. Sie schmecken auch eher pappig und nach nichts, also perfekt für Babys.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken. Und wenn es euch bzw. den Minis geschmeckt hat, hinterlasst doch gern einen Kommentar! Noch ein Tipp: Die Muffins kann man auch prima einfrieren, also auf Vorrat backen!

Und wer sich für das Thema BLW interessiert, hier folgen noch ein paar Links (ohne Gewähr und ohne Vollständigkeit):

4 Gedanken zu „Muffins für das Augustbaby

  1. Sonja

    Das Rezept werde ich bestimmt die nächsten Tage nachbacken. Klingt, als könnte Paula das auch schmecken. Wo hast du die kleinen Silikonmuffinsformen her? Die sind genial.
    Und ob ich verrückt bin meinem Kind mit 6 Monaten Brokkoli am Stück anzubieten, wurde ich auch schon mehrfach gefragt. Ich glaube in ganz vielen Ländern ist das ein ganz normaler Weg des Essenlernen.
    Liebe Grüße
    Sonja

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    1. Ina

      Die hab ich mal in einem Laden für Backzubehör gekauft der aber mittlerweile geschlossen hat. Die sind in der Tat total super, pappt nix an und sind schön bunt. Wir lieben die!

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  2. Steffi

    Interessant. Wäre auch was für uns.. Hast du normale Milch verwendet oder Muttermilch bzw Pre? Wir haben nämlich letzte Woche gesagt bekommen das man im ersten Jahr auf keinen Fall Kuhmilch dem Baby geben soll. Weißt ja, als Neu-Mama bin ich da immer unsicher.
    Liebe Grüße Steffi

    Antworten
    1. Ina

      Ganz normale H-Milch mit 3,5% Fett. Ich glaube 250 ml Muttermilch würde mich jetzt dezent überfordern… bis ich die zusammen habe sind wir verhungert 🙂

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